Dienstag, 10. April 2018

Neil Gaiman – The Sandman (1989-1996)




Es passiert relativ selten, dass ich ganz nebenbei von einem Buch, einer Geschichte oder einem Setting erfahre, und sofort Lust bekomme, alles stehen und liegen zu lassen, nur um ausschließlich dort hinein zu tauchen. Zu groß ist mein Berg an ungelesenen Büchern, ungesehenen Filmen, ungespielten Spielen, als dass sich eine Geschichte da so vordrängeln könnte. Normalerweise. Denn „The Sandman“ hat es zustande gebracht, und der ungewöhnlich große Umfang von etwas über 2000 Seiten hat mich noch dazu sehr lange gebunden. Nach bisher nur einem eher unglücklichen Ausflug in die Manga-Welt (ein Band von „Ikigami“) war dies nun mein erster Comic überhaupt – und trotz aller anfänglichen Befremdung mit dem Medium habe ich jede Seite genossen.

Einen Hinweis in Bezug auf die Namen und Orte: ich habe die englische Ausgabe gelesen, da diese in Hinsicht auf Preis/Leistung alternativlos schien. In dieser bekommt man einen stabilen, großen, hochwertigen Pappschuber, in dem alle zehn Hefte Platz finden. Die Hefte sind komplett farbig und auf ebenfalls wertig scheinendem, glatt-glänzendem Papier – kein „holzfaseriges“. Die Drucke sind wunderschön und an keiner Stelle wäre mir ein produktionsbedingter Mangel aufgefallen.

„The Sandman“ ist bezeichnenderweise der Sandmann, auch genannt Morpheus, Lord Shaper, Oneiros, Dreamweaver oder einfach Dream, und seines Zeichens Herr über das Reich der Träume. Dream ist damit einer der sieben „Endless“, die alle über ihr eigenes Refugium der Herschafft bestimmen. Seine Geschwister sind Destiny, Desire, Death, Delirium, Destruction und Despair. Sie alle verkörpern die Idee ihrer Existenz, verhalten sich entsprechend, sehen entsprechend aus und reden entsprechend. Destiny bspw. ist ein alter Mann mit Augen verdeckender Mönchskutte, das Schicksalsbuch an seine Hand gekettet, in dem alles steht, was je passiert ist und je passieren wird. Death ist eine rockig aussehende toughe Frau, die stets verstehend die richtigen Worte findet. Desire ist mal männlich, mal weiblich, immer adrett und stilvoll, und vor allem manipulativ. Despair ist eine dicke nackte Frau, die sich mit einem spitzen Haken an einem Ring gern in die Augen sticht, um die Flüssigkeit darin herauslaufen zu lassen. Delirium ist eine punkige Frau, mal ganz mädchenhaft, mal sehr introvertiert und ernsthaft nachdenklich; sie stolpert zwischen Entschlüssen und Aussagen hin und her, ist von allem und jedem ablenkbar und zaubert gern bunte Tiere hervor. Destruction ist ein holzfällermäßiger, aber gutherzig scheinender Mann, sehr kulturell und als einziger gelöst von seinem Reich, da er es einst rücksichtslos verlassen hatte. Dream, zu guter Letzt, ist ein dürrer, blasser Mann mit langem, verworrenem, schwarzem Haar, einem schwarzen Mantel, an dessen Saum Flammen zu züngeln scheinen, und einer geradezu unendlichen Leere als Augen, aus der nur manchmal das ferne Funkeln eines Sternes herausblitzt. Die Endless haben alle ihren Palast, in dem sie regieren, ihren Pflichten nachgehen und ihre Diener behausen. Auch gibt es einen Spiegelraum, in dem sie mit ihren Geschwistern kommunizieren, oder sogar in deren Reiche übertreten können. Das sind die groben Rahmenbedingungen und Protagonisten, in denen sich die aneinandergereihten Geschichten der Sandman-Saga abspielen. In jedem der zehn Bände finden etwa 6-10 solche Kurzgeschichten Platz, in denen es mal um Einzelbetrachtungen der Endless geht, mal um völlig zufällig erscheinende Alltagserlebnisse irgendwelcher normalen Sterblichen. Die Hauptfigur bei dem Ganzen ist aber klar Dream, denn in nahezu jeder dieser zusammenhanglos scheinenden Geschichten taucht er am Ende auf, sodass man als Leser wieder den Kreis zu dem Universum und den Reichen der Endless schließen kann. In manchen Heften sind mehrere solche Geschichten durch Kapitel getrennt und somit als zugehörig erkennbar, in anderen sind völlig unterschiedliche Geschichten untergebracht. Insgesamt befinden sich in diesen zehn Heften 75 solche kapitellangen Erzählungen.

Was macht diese Comicreihe als so besonders, und ist sie wirklich lesenswert? Handelt es sich nicht vielmehr um ein weiteres superheldenhaftes Gewäsch, substanzlos und oberflächlich? Um gar weit hergeholte kitschige Fantasy? Und können Comics überhaupt Literatur sein? Ich versuche eine Antwort.

Eines ist vollkommen klar und das muss jedem Leser der Sandman-Geschichten einleuchten: Das hier ist Storytelling auf höchstem Niveau. Gaiman schafft in erster Linie Empathie für seine Figuren zu erzeugen, Identifikation. Nur wenige Figuren in diesem Universum ließen mich kalt, und auch wenn es in der Tat Geschichten gab, die mir nicht besonders gefielen (ein komplettes Heft sogar: Nr. 5, „A Game of You“), so tat es dem Ganzen keinerlei Abbruch, denn auch abseits vom Storytelling gibt es faszinierende Aspekte an der Reihe – aber dazu später mehr. Das Blicken „hinter die Kulissen“ der Unsterblichen Endless, schon seit Anbeginn der Zeit existent und am Werk, spielt womöglich auf den voyeuristischen Impuls der Leser an – und in dem Moment, in dem er feststellt, dass sie allesamt menschlich, fehlerbehaftet, stolz, liebend und hassend sind, ist er gebannt. Diese menschliche Gestalt der abstrakten Wesen, oder eben Ideen, und wie sie in der Folge mit Problemen kämpfen, die (freilich in unvorstellbarem Verhältnis) dennoch die gleichen menschlichen Gefühle in ihnen auslösen, ist der Kern der Faszination an The Sandman – und der wahre Geniestreich Gaimans. Was das rein erzählerische Handwerk angeht, hantiert er außerdem wie nebensächlich mit komplexen Strukturen, unterschiedlichen Ansichten, ineinander verschachtelten Geschichten, Zeitblenden und extremen Handlungssprüngen.

Der sprachliche Stil ist stets dem Setting angepasst: Penner reden wie Penner, Schriftsteller wie Schriftsteller, Elfen wie überaus eitle Könige und, wahrscheinlich am deutlichsten merkbar, Delirium wie ein sprechendes Delirium. Es gibt etliche Referenzen an die Rock- und Popkultur der 60er bis 80er Jahre, etwa in Form von Songs, die im Radio laufen, gesungen werden, oder einfach, wenn eine Erzählung „Sunday Morning“ heißt. Hier ist eine klare persönliche Geschmacksnote Gaimans eingeflossen, die meiner Meinung nach hervorragend zu den meisten Geschichten passt. Mit sehr kulturellen Anspielungen bin ich immer ein wenig vorsichtig. Ich kann gut nachvollziehen, wenn die Masse an undurchdringlichen Hommages in einem Ulysses von James Joyce als blasiert und im Grunde bedeutungslos, geradezu angeberisch empfunden wird; genauso mag ich es aber auch, dort hineinzugehen, näher zu lesen und die Anspielungen zu verstehen. Auch im Sandman gibt es eine ganze Fülle an antiken, historischen und kulturellen Anspielungen. Hier fand ich es jedoch in keinem Augenblick in irgendeiner Form störend, was vielleicht aber auch dem grafischen Element des Medium mit zu verschulden ist. Spielt die eine Erzählung noch in der aktuellen Zeit, ist es gut möglich, in der nächsten Geschichte, ja, oftmals auch noch in derselben Erzählung auf der nächsten Seite, durch eine Rückblende ins England der Renaissance geworfen zu werden. Viele Geschichten sind zeitlich so undefiniert, dass sie nur als „verdammt lange her“ erkannt werden können, und das ist auch irgendwie ein weiterer Reiz beim Lesen. Denn durch dieses ewige Zeitenspringen wird einem ein ums andere Mal vorgehalten: ja, Dream gab es auch damals schon. Und Dream gibt es heute noch, und alle seine Geschwister von den Endless ebenso. Sie stehen jenseits vom Tod, sie existieren, weil es ohne sie nicht geht, weil sie unbedingte Ideen im Universum darstellen. Vor diesem Hintergrund fand ich es hochspannend zu beobachten, wie so viele bekannte Sagen der Antike, so viele bekannte historische Persönlichkeiten mit den Endless in Kontakt treten, wie Gaiman das aufzieht und wie er die Geschichte zu seinen Gunsten mit seinen Figuren abändert und interpretiert.

Eine Reihe von Beispielen, in welcher Form solche Personen im Sandman auftreten, lautet wie folgt:

Orpheus, der Sohn von Dream, heiratet Eurydike und steigt wie in der antiken Sage hinab in die Unterwelt, um sie zurück zu holen. Dream, obwohl seine Position mächtig genug gewesen wäre, greift nicht ein und muss den geköpft endenden Orpheus in einem sicheren Exil verstecken. Später spielt der ewig lebende Orpheuskopf eine Rolle bei der Französischen Revolution um Robespierre.

Der römische Kaiser Augustus lässt sich einmal jährlich mit hautreizender Flüssigkeit einreiben, sodass er durch Ausschlag unerkannt auf den Marktplatz unters Volk gehen und darüber nachdenken kann, wie er regiert und sich sonstigen philosophischen Gedankengängen hingibt.

William Shakespeare tritt des Öfteren auf, leitet eine Aufführung des Sommernachtstraumes vor der versammelten Mannschaft des Elfenadels. Später wird außerdem mit faszinierenden Bildern seine Arbeit an „Der Sturm“ beschrieben (freilich immer in Zusammenhang mit Dream). Titania aus dem Sommernachtstraum ist auch abseits der Aufführung eine wiederkehrende Figur als Königin des Elfenreichs, die ihre eigene Darstellung natürlich besonders skeptisch beobachtet hat.

Die biblische Geschichte des Brüdermordes von Kain an Abel findet in besonders bizarrer Art ihren Platz, indem die beiden Brüder zum festen Dienerpersonal in Dreams Palast gehören. Kain fordert sich immer wieder das Recht ein, Abel zu töten, und tut dies auch unentwegt, immer und immer wieder. Da Dream aufgrund seiner Allmacht in seinem Reich Abel einfach wiederauferstehen lassen kann, steht er immer wieder zu Kains Verfügung.

Die nordische Mythologie tritt unter anderem mit Loki, Thor und Odin in Szene, wobei Loki, seiner Natur folgend, alles und jeden zu seinen Gunsten täuscht und verrät, mit allen spielt. Wie in der antiken Sage findet er sich mit Gedärmen auf dem Rücken an Felsen gefesselt wieder, mit einer Schlange über seinem Kopf, die ihr Gift in seine Augen tropfen lässt.

Lucifer als Herrscher über die Hölle hat keine Lust mehr und möchte lieber lebend auf der Welt umherwandern. Er überlässt den Schlüssel zur Hölle mitsamt allen Dämonen und der Verantwortung Dream, der jedoch seinerseits Probleme genug am Hals hat und nicht weiß, was er mit dem Schlüssel zur Hölle anfangen soll.

Weitere anschauliche Anekdoten in den Erzählungen lauten außerdem so:

In einer seltsamen Gaststube zwischen den Welten, das „World’s End Inn“, treffen viele mythische Gestalten aufeinander. Da draußen ein Schneesturm tobt, müssen alle aushalten und vertreiben sich die Zeit mit Geschichten. Eine der Geschichten handelt von einer Art Totengräberstadt, wo alle Bewohner zu hervorragenden Bestattern und zur korrekten Huldigung der Verstorbenen, sei es Mensch oder Tier, herangebildet werden.

Dream geht hin und wieder hinunter an den Strand in seinem Reich um Albträume zu formen, zu erschaffen. Der am häufigsten wiederkehrende Albtraum ist der „Corinthian“, ein Mann mit zwei Gebissen statt Augen, die er stets mit einer schwarzen Sonnenbrille versteckt, und mit denen er gerne die Augen von seinen Opfern aufisst.

Dream hat einen treuen Begleiter an seiner Seite – den Raben Matthew. Ehemals menschlich, wurde ihm die Gelegenheit zuteil, als Diener von Morpheus ewig zu leben. Matthew bekommt von Gaiman immer die moralisch korrekten Worte in den Mund gelegt, aber auch er kann ausfällig, ja, wütend werden.

Dream besitzt in seinem Palast eine riesige Bibliothek, dessen Überwachung in den Aufgabenbereich von seinem Bibliothekar Lucien fällt. Dieser ist groß, schlaksig, bebrillt und kennt jedes Buch darin auswendig. Das Besondere darin ist, dass die Bibliothek alle Bücher beinhaltet, die nie geschrieben wurden – bspw. wenn irgendwelche Menschen einmal von einer Romanidee geträumt haben, diese aber nie verwirklicht haben. Dieses Buch ist bei Lucien zu bekommen. Das erinnert (womöglich nicht unabsichtlich) an das Konzept der unendlichen Bibliothek von Borges.

Als repräsentativen Einblick in die Problemstellungen und Settings der Geschichten muss das reichen. Vor diesem Hintergrund ist es wirklich großartig, mitzuerleben, wie die scheinbar unfehlbaren Endless dem allem begegnen. Vor allem Morpheus brachte ich als Leser so viel Empathie entgegen, wie sonst kaum einer anderen Figur, aber das liegt wohl auch daran, dass Dream die genaueste, wenn man so will psychologischste, Behandlung von Gaiman erfährt.

Ein weiterer einzigartiger Aspekt bei der Reihe ist die Zusammenarbeit mit so vielen unterschiedlichen Künstlern. Jetzt weg vom Storytelling Gaimans, das wir so als meisterhaft gelungen beiseitelegen können, hin zu der Verpackung, in der es daherkommt. Da dies mein erster Comic ist, weiß ich nicht, ob das gängige Praxis in dem Bereich ist, so viele unterschiedliche Künstler daran zeichnen zu lassen, oder ob das hier eine Ausnahmeerscheinung ist, oder ob der Sandman in dieser Hinsicht für andere erst den Anstoß gegeben hat. Jedenfalls begegnet man beim Lesen signifikant unterschiedlichen Zeichenstilen zwischen den Erzählungen und den Heften, oftmals sogar innerhalb von Erzählungen, wenn bspw. eine Rückblende erzählt wird. Oft kann es dann vorkommen, dass diese Rückblende von jemand anderes gezeichnet wurde, als die Hauptgeschichte; nie fällt dies jedoch aus der Reihe. Mit den Bildern, die ich der Rezension anfüge, habe ich versucht, die teils sehr großen Unterschiede der Zeichenstile abzubilden. Es ist spannend, wie die Künstler ihre eigene Vision von Dream, seinen Geschwistern und anderen wiederkehrenden Figuren verwirklichen, sodass man durch dieses Element stets einen neuen Aspekt in den Personen sieht – im wörtlichen Sinne. Außerdem macht es das höchst abwechslungsreich. Dass die Zeichnungen (soweit ich es mit meiner beschränkten Sachkunde beurteilen kann) allesamt in höchster Kunstfertigkeit gezeichnet sind, dürfte ebenfalls in den Beispielbildern zu erkennen sein.

In einem Heft ist hinten über etwa 30 Seiten ein beispielhaftes Comic-Manuskript von Gaiman angefügt. Da ich so etwas noch nie zuvor gesehen habe, war es durchaus spannend, mal zu sehen, wie so etwas eigentlich funktioniert. Neu war mir auch, dass so viele Künstler an der Entstehung eines Comic beteiligt sind; so trägt vor allem der „Letterer“ (d. h. der „Buchstabensetzer“) maßgeblich dazu bei, wie die Gespräche im Kopf des Lesers stattfinden. Wiederkehrende Figuren haben meist ihre eigene Schriftart, oft auch eigens gestaltete Sprechblasen, geflüsterte Worte sind sehr viel kleiner geschrieben, usw. Damit werden dem Leser starke Effekte und Stilmittel in dem Kopf gesetzt, was mir in dieser Form neu war.

Jedes Heft besitzt ein ausführliches Vorwort, die Verfasser sind oftmals selbst Schriftsteller. Der einzige mir bekannte, wie ich zu meinem Bedauern sagen muss, war Stephen King, der das Vorwort zum 8. Heft geschrieben hat. Das macht die anderen aber nicht weniger interessant, denn viele Ideen, Ideale, Verknüpfungen und Feststellungen über die Sandman-Geschichten sind dort nachzulesen. Nur ein Vorwort hat mich leider wirklich etwas wütend gemacht, da in dem zum 9. Heft eine unfassbar große, wichtige Handlung geradezu beiläufig, wie in einem Nebensatz verraten wird, die aber erst am Ende des 9. Heftes stattfindet. Das war vollkommen unvorhersehbar, unfair dem Leser gegenüber und gänzlich ohne Nutzen. Wirklich schlecht, und echt daneben. Das folgende Heft war zwar eines derer, die mir von allen am besten gefallen haben, aber so ein Spoiler darf nicht sein.

Zu meiner Frage nach der Literaturfähigkeit von Comics kann ich nur im Namen vom Sandman sprechen, und, wie man bereits vermuten dürfte, wird es ein deutliches „Ja“. In einem Vorwort wurde sinngemäß die abschließende Frage gestellt: „Wenn das keine Literatur ist, was ist es dann?“ Und hat man erst ein paar Hefte des Sandman gelesen, bleibt einem unweigerlich fast nichts anderes übrig, als es genauso zu sehen. Der „doppelte Boden“, den der gute Marcel Reich-Ranicki immer gefordert hat, ist hier tausendfach vorhanden; wie die Figuren und ihre Konflikte geformt sind, erzeugt größte Empathie und Identifikation.

Klar, mit etwa 130 € bis 140 € ist es keine günstige Anschaffung, direkt die komplette Serie ins Haus zu holen. Berücksichtigt man aber, was man dafür bekommt, kann ich nur sagen, dass der Preis schon angemessen ist. Als schlechte Punkte habe ich eigentlich nur den heimtückischen Spoiler in dem Vorwort, und dass ein paar Geschichten unter den 75 dabei waren, die mir nicht so sehr zugesagt haben. Aber eine 100%ige Gefälligkeitsrate wäre auch etwas hoch gegriffen, oder? Die Ausgaben sind alle sehr hochwertig, und der Inhalt spielt für Leser mit Interesse in tiefgründigen, ernsten Geschichten wirklich ganz oben mit. Ansonsten kann man sich die Hefte auch eines nach dem anderen besorgen, wiewohl ich doch das Lesen der ganzen Reihe empfehlen würde. In vielen Hinsichten sind die Hefte sehr unterschiedlich zueinander, und das Verfolgen der ganz großen Geschichte über alle Hefte hinweg lohnt sich wirklich. Noch dazu macht es verdammt viel Spaß zu lesen. Wer sich also grundsätzlich für das Medium des Comics oder des Mangas interessieren kann und nur noch nicht den richtigen Anfang gefunden hat: da. Hier ist er. Muss ich noch mehr sagen?


Band Seiten ISBN
#1 240 1401225756
#2 232 1401227996
#3 160 1401229352
#4 192 1401230423
#5 192 1401230431
#6 168 1401231233
#7 168 1401232639
#8 168 140123402X
#9 320 140123545X
#10 192 1401237541

Gesamtset:

2032

1401238637

Verlag: Vertigo Comics, DC Comics 2012

Wertung: 9 / 10

Beispielbilder:


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