Montag, 26. Februar 2018

Tschingis Aitmatow - Dshamilja (1958)



Dieser kurze Roman erzählt in erster Linie eine große Liebesgeschichte, so groß, dass es schon faszinierend ist, wie Aitmatow das Ganze auf gerade mal 100 Seiten auszubreiten schafft. Ich habe ihn fast am Stück durchgelesen; einerseits, weil es bei dem Umfang machbar ist, andererseits, weil er gerade in der zweiten Hälfte enorm fesselnd wurde.

Mittwoch, 21. Februar 2018

J. D. Salinger – The Catcher in the Rye (1951)




Tatsächlich war es dieser Roman, der mich im jugendlichen Alter ursprünglich für die ernstere Literatur begeistern konnte. Seitdem ist es unumstößlich unter meinen Lieblingsbüchern, ich habe es nunmehr bereits zwei Mal auf Deutsch und jetzt zum dritten Mal auf Englisch gelesen. Die Originalsprache ist wirklich der way-to-go, wenn es um dieses Buch geht; die Wortwahl ist nicht sehr anspruchsvoll, und die geschaffene Atmosphäre ist hier ungleich intensiver, einfach besser. Auch nach so vielen Durchgängen hat sich meine Begeisterung für das Buch nicht im Geringsten vermindert.

Samstag, 10. Februar 2018

Jean-Paul Sartre - Der Ekel (1938)




Sartre war einer der größten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Er war ein Hauptvertreter des Existenzialismus und legte mit seinem monumentalen Werk „Das Sein und das Nichts“ das Fundament für diese Philosophie. „Der Ekel“ ist der erste und einer der wichtigsten Romane, der die existenzialistischen Ideen zu verarbeiten versuchte. Dem zunächst einseitig, später nahezu vollständig erblindeten Sartre wurde 1964 der Literaturnobelpreis zugesprochen, den dieser allerdings ablehnte entgegenzunehmen.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Richard Adams - Unten am Fluss (1972)





Auf dieses Buch stieß ich durch die Post-Hardcore Band Fall of Efrafa, deren Musik ich sehr schätze. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich herausgefunden hatte, dass deren Albumtrilogie (Owsla, Elil, Inle) mehr oder weniger eine Vertonung der Geschichte dieses Romans darstellte; und angesichts der düsteren, aber auch wunderschönen Musik, die diese Band für geeignet genug zur Versinnbildlichung des Romans hielt, war mein Interesse geweckt. Einigermaßen überrascht war ich anschließend, als ich feststellte, dass es sich bei „Unten am Fluss“ (engl. Titel: „Watership Down“) um eine große Abenteuerfabel mit Kaninchen in der Hauptrolle handelt.