Samstag, 11. November 2017

Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge (1910)





Von Rilke kannte ich bislang nur Einzelnes seiner Lyrik – sie ist vollkommen, unerschöpflich. Immer wieder findet man neue Facetten und Bilder, und viel davon habe ich bei der Lektüre seines einzigen Romans (den er selbst nie als Roman bezeichnet hatte) wiederentdeckt. Mit welcher Lust an der Sprache, und mit welcher Kunstfertigkeit er in den wenigen Worten des Dichters die Essenz der Dinge zu erfassen versteht, das zu lesen war eine große Freude.

Dienstag, 7. November 2017

Über die Kunst in Videospielen





Eigentlich seit ich zurückdenken kann begleiten mich in meinem Leben Videospiele. Im Alter des Heranwachsens waren sie unterhaltsam, und das sind sie noch immer. Allerdings hat sich mein Blick mittlerweile erweitert – nicht mehr die reine Unterhaltung suche ich in allem, sondern auch ein künstlerischer Anspruch entwickelte sich in mir. Wo für mich über Jahre hinweg eine tiefe Verbundenheit zu diesem Medium entstand, handelt es sich doch für einen großen Teil der Bevölkerung dabei nur um reine Kinderei – oder, angeregt durch die einzigen Mitteilungen aus dem Medium, die diese Menschen erreichen, um Aggressionskatalysatoren in Form von „Killer-Spielen“. Sinnlose, stumpf verlorene Zeit wird hier gesehen, sonst nichts. Dass es sich hier jedoch um eine Diskriminierung und Heuchelei sondergleichen handelt, möchte ich durch die Darlegung meiner Gedanken zu diesem Thema aufzeigen.