Sonntag, 30. Juli 2017

Thomas Bernhard – Der Untergeher (1983)




Auch dies Buch ist eine erste Begegnung mit einem für mich neuen Autor – diesmal Thomas Bernhard. Auf den Österreicher bin ich erst vor Kurzem gestoßen, doch eines habe ich sofort über ihn mitbekommen: er muss polarisiert haben, wie kaum ein anderer Schriftsteller seiner Zeit. Naturgemäß (hoppla, eines der Worte, die der gute Bernhard beinahe inflationär benutzt) war ich daran interessiert herauszufinden, was es mit ihm auf sich hat. Der Untergeher ist ein relativ schmaler Roman – ich habe gelesen, es gehe wohl irgendwie ums Klavierspielen (wovon ich nicht abgeneigt bin) – und so habe ich mir dieses Buch zum Einstieg zugelegt. Meine Gefühle dazu sind gemischter Art.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Patrick Süskind – Die Taube (1987)




„Die Taube“ erzählt von Jonathan Noel, ein Wachtmeister einer Bank in Paris. Er ist ein durch und durch langweiliger Mensch, dessen Leben in vollständiger Eintönigkeit verläuft. Der erste Satz der Novelle macht dies bereits deutlich:

Sonntag, 23. Juli 2017

Heinrich Böll – Die verlorene Ehre der Katharina Blum (1974)



Heinrich Böll – der deutsche Nachkriegsautor schlechthin, der als erster Deutscher nach dem zweiten Weltkrieg erneut mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde und damit die Souveränität der deutschen Literatur mehr oder weniger offiziell wiederhergestellt hat – eine grobe Lücke, von ihm noch nichts gelesen zu haben. Aus diesem Grund habe ich mir das sehr überschaubare Büchlein über die Katharina Blum zugelegt und dieses als passenden Einstieg in sein Werk betrachtet.

Freitag, 21. Juli 2017

Raymond Chandler – Der lange Abschied (1953)




Chandler gilt, zusammen mit Dashiell Hammett, als der Meister des Kriminalromans schlechthin; sieht man die berühmten alten Hollywood Filme der 40er Jahre, wird man unweigerlich ständig über den Namen dieses Autoren stolpern. Er hat eine Reihe von Romanen rund um die Figur des Philip Marlowe geschrieben, der in den legendären Film-noir Streifen von Humphrey Bogart verkörpert wurde. „Der lange Abschied“ ist der vorletzte dieser Romane, und der erste, den ich von ihm las.

Freitag, 14. Juli 2017

Haruki Murakami – Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt (1985)





Murakami ist wohl der Autor, von dem ich bislang das meiste gelesen haben. Dieser Band ist nun schon sein zehntes Buch in meiner Sammlung, und er ist definitiv einer meiner Lieblingsschriftsteller. „Naokos Lächeln“ gehört zu meinen Lieblingsromanen und „Südlich der Grenze, Westlich der Sonne“, „Kafka am Strand“, „Mister Aufziehvogel“ und „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ habe ich alle sehr genossen. Nicht verwunderlich, dass meine Erwartungshaltung hier sehr hoch war, doch leider wurde der Roman dem nicht gerecht. Insgesamt fand ich das Buch nicht sehr gelungen.

Dienstag, 11. Juli 2017

William Faulkner – Licht im August (1932)






Teilweise tat ich mich etwas schwer mit diesem Roman Faulkners, etwa wenn ich an die ersten 100 Seiten denke. Zuerst ging es um die schwangere Lena, die von Alabama zu Fuß losging um den Mann zu finden, der sie verlassen hat, später ging es sehr ausführlich um die Entwicklung des irgendwie-Protagonisten Christmas. Generell ist es schwierig hier eine Hauptfigur auszumachen; wenn ich eine bestimmen müsste, wäre es wohl eben Christmas, ein in Clint-Eastwood-Manie maulfauler Antiheld.